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Oktoberfest 2016 ohne Rucksack aber mit Bier nach dem Reinheitsgebot

In diesem Jahr findet in der ersten Wiesnwoche im Südteil des Oktoberfestgeländes das Zentral-Landwirtschaftsfest statt, bei dem sich die bäuerliche Wirtschaft präsentiert und das ZLF ist umzäunt und kostet Eintritt. Bei der Umzäunung des ZLF hat im Vorfeld niemand daran gedacht, dass dies einmal mehr Sicherheit bringen wird. Besucher des Traditionszeltes, dieses steht auf dem ZLF wegen fehlens der Oidn Wiesn, haben also einen guten Grund auf die Wiesn zu gehen und sich die Maß schmecken zu lassen. In diesem Jahr ist die akute Sicherheitslage auf dem Oktoberfest natürlich etwas angespannt. Gab es doch vor kurzem einige Amokläufe und Anschläge, wenn auch in München "nur" ein verwirrter und scheinbar fortwährend gemobbter Aussenseiter zum Amoklauf ansetzte und 8 Menschen töte und viel Leid erzeugte, bevor er sich selbst richtete.

Wurden Mitarbeiter im Bundesinstitut für Risikobewertung beim Thema Glyphosat durch Monsanto korrumpiert?

Auf einer Pressekonferenz in Berlin hat das Umweltinstitut München e.V. am 21.04.2016 nun neue Belege dafür vorgelegt, dass Studienergebnisse, die eine Wiederzulassung von Glyphosat behindern, im Bewertungsprozess systematisch aussortiert werden. Ein von Umweltinstitut und Global 2000 gemeinsam beauftragtes Gutachten des Epidemiologen Prof. Dr. Eberhard Greiser zeigt, wie im Zulassungsantrag durch den Glyphosat-Hersteller Monsanto fast alle epidemiologischen Studien als „fehlerhaft" abqualifiziert wurden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA haben diese Bewertung kritiklos von Monsanto übernommen, obwohl die unterstellten Mängel objektiv nicht vorhanden waren.

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Umweltinstitut München zum Lesesaal-Angebot der Hersteller im Zulassungsverfahren von Glyphosat

Im Zuge der aktuellen Auseinandersetzung um die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat hat EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis die Hersteller aufgefordert, bisher nicht öffentlich zugängliche Krebsstudien transparent zu machen. Nun wurde die Antwort der Antragsteller, die in der "Glyphosate Task Force" zusammengeschlossen sind, öffentlich: Diese bieten an, die Informationen ausschließlich in überwachten Lesesälen mit strikten Zugangsregeln zur Verfügung zu stellen.

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Versagt der Gesetzgeber bei Glyphosat im Bier?

Rächt sich jetzt der Einsatz von Glyphosat auf den Feldern in Deutschland und der EU? Jahrzehntelang wird das von der Firma Monsanto patentierte, hergestellte und vertriebene Unkrautvernichtungsmittel "Glyphosat" auf deutschen Feldern eingesetzt und nun wundern sich nicht nur die Biertrinker, dass es zu Rückständen beim Bier kommt, die Krebs auslösen können. Gerade im 500. Jahr des Reinheitsgebotes, welches in Ingolstadt von den Bayernherzögen Ludiwg X. und Wilhelm IV. beim Ländständetag am 23. April 1516 verkündet wurde, schaffte es der amerikanische Hersteller, wieder in die negativen Schlagzeilen mit Glyphosat zu geraten. Sehr ärgerlich, ob des Jubiläumsjahres und der Tragweite für das bairische und deutsche Bier und deren Verbraucher in der ganzen Welt.

Publiziert in Essen und Trinken
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